Next Generation Imaging

Die Dynamische Echtzeit-MRT ermöglicht die Darstellung von Bewegungen in zwei Ebenen ohne Wartezeiten in Bildserien von bis zu 50 Aufnahmen pro Sekunde. Ein Anwendungsbeispiel ist die Darstellung der Kiefergelenkbewegungen bei funktionellen Kaustörungen, der Zungenbewegungen beim Stottern und des Schluckaktes bei Dysphagie.

Altern und demenzielle Erkrankungen

Es ist bekannt, dass die Alzheimer-Erkrankung durch genetische Mutationen auf den Chromosomen 1, 14 und 21 ein auslösendes Moment sein kann. Außerdem befindet sich auf Chromosom 19 noch ein Risikofaktor, das sogenannte ApoE. Wenn jemand homozygot für das ApoE4-Allel ist, dann besteht eine 70%ige höhere Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken. Doch wie ist der aktuelle Stand der Diagnostik?

Diagnose und Therapie der MS: Die Leitlinien

Prof. Bernhard Hemmer erklärte, wie die Leitlinienkommission Interessenkonflikte vermieden hat, warum es für viele Empfehlungen keine entsprechende Evidenz gibt, warum das bisherige Stufenschema der Behandlung aufgegeben wurde und welche Patienten ein hohes Risiko für eine stark entwickelte Erkrankung tragen.

🔒 Perspektiven der Kopfschmerztherapie

Nach langjährigem Stillstand bezüglich neuer Therapien hat sich in den letzten Jahren in der Kopfschmerzbehandlung einiges getan. Neben den drei nun schon etablierten Antikörpern gegen CGRP oder den CGRP-Rezeptor ist zeitnah ein weiterer (intravenös zu verabreichender) CGRP-Antikörper zu erwarten.

Neue S2k-Leitlinie für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose

Am 10.05. wurde die aktualisierte und erweiterte S2k-Leitlinie der DGN zur Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) publiziert. Neu sind unter anderem konkrete Angaben, ob, wann und welche der verlaufsmodifizierenden Immuntherapien indiziert sind. So werden zunehmend neue Substanzen der letzten Jahre Eingang in die tägliche Praxis finden, wodurch die individuell angepasste Behandlung der MS-Patienten weiter verbessert werden kann.

🔒 Pycnogenol®: Wirksam bei Fibromyalgie Neue Studie zeigt positiven Effekt auf FMS-Symptome

Der Leidensdruck ist hoch, Beschwerden werden zu häufig nicht ernst genommen – Alltag für Patienten mit Fibromyalgie. Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) zeigt sich mit chronischen Schmerzen, Schlafstörungen aber auch durch eine Erschöpfungsneigung. Die medikamentöse Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) hat oftmals viele Nebenwirkungen und ihr Effekt ist bei der Behandlung von FMS-Symptomen gering.